Jahresbericht 2025
Januar: Nach einem turbulenten Jahr 2024 konnten wir gemütlich ins neue Jahr 2025 starten.
Beim Jahresstartevent im Ausstellungsraum der Togra konnten neben leckerem Raclette und feinen Desserts, die Aktiven und das Uffangbecki nochmals den Jubiläumsabend Revue passieren lassen beim Video schauen.
Februar: Das Skiweekend führte uns nach Arosa. Die Organisatoren haben sich dazu entschieden, dass es bereits am Freitagabend losgeht. Drei kleine Busse, gefüllt mit Skiern, Snowboards, Gepäck und motivierten Turnerinnen und Turner machten sich auf den Weg ins Bündnerland. Dort angekommen haben alle ihr Gepäck in der Jugendherberge verstaut und sich für den ersten Abend vorbereitet. Bei guter Stimmung, lauter Musik und einem kühlen Getränk liessen sie den Abend im Halli-Galli ausklingen. Frühmorgens ging die Sonne auf, ein sonniger Tag stand ihnen bevor. Darum läutete schon früh der Wecker, um früh auf der Piste zu sein. Die frühen Vögel haben den Wurm definitiv gefangen. Bei kalten Temperaturen, harten Pisten und schönstem Wetter kurvten sie die Piste runter. Das individuelle Mittagessen stärkte sie für den Nachmittag auf der Piste, bevor schliesslich alle in der Kuh-Bar gelandet sind. Dort wurde angestossen und bei guter Musik und bester Laune gefeiert. Um circa 19:00 Uhr waren alle wieder in der Jugendherberge und machten sich bereit für das Nachtessen. Wie schon am Abend zuvor endete der Tag im Halli-Galli, bevor alle den Weg ins warme Bett fanden.
Der Sonntagmorgen begann mit einem feinen Frühstück, bevor der Ruf der Piste erschallte. Nach einer kurzen Packaktion stand einem weiteren Skitag nichts mehr im Wege. Das Wetter war nicht mehr so gut wie noch am Samstag, doch einige Sonnenstrahlen liessen sich blicken und lockerten die Stimmung. Am Nachmittag trafen sich alle in einem Restaurant auf der Piste und liessen den Sonntag bei Kartenspielen und einem kühlen Getränk ausklingen. Danach stand die Rückreise auf dem Programm, die drei Busse machten sich auf den Weg ins Zürcher Oberland. In den Bussen waren einige müde Gesichter zu sehen, trotzdem genossen alle die gute Stimmung auf der Heimreise.
März: Die ersten Wettkämpfe standen vor der Tür. Die Jugi nahm am Ringercup teil. Am Sonntag, 19. März starteten wir mit 8 Jungs in Herblingen am Ringercup. Der Tag gestaltete sich sehr spannend und kämpferisch. Am Abend kamen wir mit 4 Podestplätzen und zufriedenen Jungs wieder nach Hause.
Die Aktiven starteten Nach Vorbereitungen in der Halle die Saison am Leichtathletik-Hallenwettkampf in Effretikon. Dafür durften wir während den Ferien wieder beim TV Wila mittrainieren und ergänzten am Wettkampf gegenseitig die Teams. Die Pendelstafette mit Staffelstab wurde heiss gehandelt und es wurde nochmals richtig laut in der Halle, saubere Übergaben waren für die Stafetten entscheidend.
April: An den Wochenenden vom 5./6. und 12./13. April starteten unsere Geräteturner und Geräteturnerinnen voller Vorfreude und Spannung in die neue Turnsaison. Bei wunderschönem Frühlingswetter fanden die ersten Wettkämpfe statt – die Sonne schien, die Stimmung war gut, und rundherum war spürbar. Für einige Kinder war es der allererste Wettkampf, daher war die Aufregung war entsprechend gross. Die Nervosität vor dem ersten Auftritt am Gerät, das Warten, bis man an der Reihe ist, das Beobachten der anderen Turnerinnen und Turner, all das gehört mit dazu. Doch trotz zitternder Knie und mancher Unsicherheiten meisterten alle ihre Übungen mit Bravour. Andere Kinder waren schon routinierter, hatten bereits mehrere Saisons hinter sich und konnten ihre Erfahrung souverän einbringen. Am Ende durften wir uns über sechs Auszeichnungen freuen, ein toller Erfolg! Besonders erwähnenswert: Eine Turnerin und ein Turner belegten jeweils den 17. Rang in ihrer Kategorie.
Eine Gruppe von rund 15 Aktiv-Turnenden nahm am OZZO teil. Alle Teilnehmenden mussten aus den drei Sparten: Getu, LA, Spezial fünf Disziplinen wählen. Auch dieses Jahr wieder sehr erfolgreich, die Frauen holten sich in der Gesamtwertung den 3. Rang
Mai: Für einen grossen Anlass kamen Geräteturnerinnen und Geräteturner aus verschiedenen Generationen zusammen, trainierten mit viel Engagement und stellten ein wundervolles Programm auf die Beine. Anlässlich der Hochzeit von Arina Wagner organisierten Lena und Zoe eine Aufführung, die bei strahlendem Sonnenschein auf dem Vorplatz präsentiert werden konnte. Zahlreiche ehemalige sowie aktive Turnerinnen und Turner nutzten die Gelegenheit, gemeinsam mit Arina zu feiern und diesen besonderen Moment zu geniessen.
Der wichtigste Wettkampf der Jugi und Mädchenriege, der Jugendsporttag (JUSPO) fand dieses Jahr in Fehraltorf statt. Wo wir mit 60 Jungs und Mädchen starteten. Mit 3 Medaillen und 7 Auszeichnungen bei den Jungs und 23 Auszeichnungen bei den Mädchen hatten wir auch dieses Jahr einiges zu Feiern.
Ebenfalls in Fehraltorf fand mit dem Fiirabigcup eine erste Standortbestimmung im Vereinswettkampf statt. Dieser fand auf dem neuen Heigetareal statt. Trotz zahlreichen neuen Startenden konnte im Schleuderball eine solide Note erzielt werden. Zeigte aber dennoch Entwicklungspotential auf.
Am Zürcher Kantonalen Gerätewettkampf zeigten die Turnerinnen aus der Kategorie K5-D großartige Leistungen. Besonders erfreulich war der starke 5. Rang einer Turnerin im K5. Sie zeigte einen sehr guten Wettkampf und wurde dafür mit einem Platz unter den besten Fünf belohnt. Zwei weitere Turnerinnen starteten dieses Jahr zum ersten Mal in der Kategorie Damen. Beide turnten einen soliden Wettkampf und konnten wichtige Erfahrungen in der neuen Kategorie sammeln. Insgesamt war es ein erfolgreicher Wettkampf mit guten Resultaten und viel Motivation für die nächsten Einsätze.
Juni: In diesem Jahr konnten wir die RMS wieder im gewohnten Rahmen, also als nicht Organisator, geniessen. Neftenbach war das Zentrum des Geschehens, und am Himmel blauer Himmel und keine Wolke weit und breit. Das Uffangbecki war bereits am Samstagmorgen um 9 Uhr im Einsatz, dementsprechend früh trafen wir uns auf dem bereits gut gefüllten Wettkampfgelände. Nach dem Einpuffen beim TV-Anhänger, welcher gleichzeitig unser Schlafplatz ist, ging es bereits ans Einwärmen. Unser Wettkampf startete auf der Wurfanlage, beim Schleuderball. Wir lancierten den Wettkampf mit einigen weiten Würfen, nur einzelne Ausreisser gegen unten waren leider vorhanden. Die Note 9.26 ist jedoch sehr in Ordnung. Danach ging es einmal quer durch das ganze Gelände zum Fachtest Allround. Die Einsatzgruppen wurden kurz vor dem Wettkampf verletzungsbedingt noch einmal durcheinandergewirbelt. Dennoch ging das Uffangbecki zuversichtlich an die Aufgabe heran. Leider schlichen sich viele kleine Fehler und Ungereimtheiten ein, viele Punkte haben wir liegen gelassen. So blieben wir mit der Note von 8.60 etwas unter unseren Erwartungen. Nun kamen aber noch die zwei Disziplinen, in denen sie noch amtierende Regionalmeister waren, Pendelstafette und Steinheben. Mittlerweile waren auch die Aktiven nach langer Anreise in Neftenbach angekommen, und bereiteten sich auf ihren Wettkampf vor. Die Pendelstafette gelang dem Uffangbecki hervorragend, keine Fehler und schnelle Beine brachten uns die Note 9.44, eine tolle Antwort auf den verpatzten Fachtest. Nun noch zum Steinheben, wo ebenfalls ein toller Wettkampf gelang. Mehre Turner und Turnerinnen holten sich die Note 10 und vermochten einzelne schlechtere Resultate zu kompensieren. So stand am Schluss die Note 9.56 auf dem Blatt, ein super Abschluss unseres Wettkampfs.
Exakt zu diesem Zeitpunkt starteten auch d Aktiven mit Schleuderball und Weitsprung in ihren Wettkampf. Viele Würfe gingen weit, mehrere Turnerinnen und Turner holten sich die Note 10 ab inklusive neuer persönlicher Bestleistung. So resultierte am Schluss die Note 9.85, was für ein Start in den Wettkampf! Auch beim Weitsprung lief es den Turbenthaler und Turbenthalerinnen nach Wunsch. Viele konnten die vielen Trainingsstunden bezahlt machen und flogen weit in den Sand. Die Note 9.68 war eine verdiente Belohnung für einen starken Auftakt. Im zweiten Wettkampfsteil ging es an den Fachtest Unihockey und die Gerätekombination. Die Fachtestgruppe wurde nach dem glorreichen Titelgewinn stark verändert, darum waren die Erwartungen dieses Jahr tiefer. Auch bei ihnen schlichen sich unerwartete Fehler ein, so verloren sie viel Zeit und somit wertvolle Punkte. Die Note von 8.97 fiel daher tiefer aus als erwartet, doch im Hinblick auf das ETF war es eine wertvolle Erfahrung. Zeitgleich fand die GK in der Getu Halle statt, die Halle war pumpenvoll und die Stimmung sehr gut. Mit ihrem neuen Programm zeigten sie dem Publikum eine tolle Vorführung und wurden mit grossem Applaus und der Note 9.07 belohnt, erneut eine starke Leistung. Dieses Hoch wollten sie unbedingt auch für die nächsten zwei Disziplinen konservieren, denn die Pendelstafette und Kugelstossen stand auf dem Programm. Die Chance auf den Titel-Hattrick in der Pendelstafette war berechtigt, daher war die Anspannung gross. Sie rannten ein schnelles Rennen und begingen dabei keinen Fehler. Die Note 9.73 brachte sie in eine gute Ausgangslage, doch es werden noch schnelle Vereine starten. Die Kugelstösser und Kugelstösserinnen erbrachten eine gute Leistung und überzeugten mit guten Stössen. Die Note von 8.81 widerspiegelt eine solide Leistung. Dann kam noch der letzte Wettkampfsteil, wo gleich drei Disziplinen anstanden, Steinheben, Hochsprung und 800m. Im Hochsprung gelangen vor allem den Turnerinnen gute Noten, während die Turner unter ihren Erwartungen blieben, die Note 8.38 ist leider etwas tief. Auf der Rundbahn bereiteten sich die 800m Läufer auf ihren letzten Einsatz bei sehr warmen Temperaturen vor. Der letzte Kraftakt war sehr anstrengend und alle waren froh, als die gut drei Runden auf der Wiese absolviert waren. Leider war keine Zeit genug schnell für eine hohe Note, daher resultierte nur die Note von 7.54. Blieb nur noch Steinheben, nachdem der Titel letztes Jahr nach Rikon ging, waren die Stonelifter vom TV Turbenthal motivierter denn je, den Titel wieder zurück nach Turbenthal zu holen. Und sie lieferten ab, viele Male gab es die Note 10, und dabei konnten sie noch kompensieren für andere. Nicht allen lief es ganz nach Wunsch, dennoch blieb ihnen am Schluss die Note 9.90, ein starkes Resultat. Nun war der Wettkampf vorbei, es war ein langer Tag mit viel Sonne und sportlichen Höchstleistungen. Jetzt hatten sich alle Erholung und eine Abkühlung verdient. Auf dem Zeltplatz wurde auf den erfolgreichen Wettkampf angestossen, danach suchten alle einen Platz im Schatten, im RMS-Brunnen oder in der Töss. Nach einer Stärkung mit dem Turnermenu Älplermaggronen liessen wir den Abend bei guter Gesellschaft und lauter Musik ausklingen. Das Wettkampfgelände in Neftenbach lag an einem Hügel und Unwetterwarnungen deren OK. So kam es zu nicht all zu später zu einer Notevakuation auf dem Campingplatz. Bestens instruierte Helfer des OKs weckten bereits vorbildlich friedlich schlafende Turner und Turnerinnen, Ein Turner bewies in dieser Situation eine unglaubliche Reaktionsgeschwindigkeit, welche den Helfer und seine Turnkameradinnen doch sehr erschreckte. Die Evakuierten wurden verschlafen in die Getuhalle geführte. Aufgrund schneller Entwarnung wurde die Evakuierung wieder abgebrochen. Da die Turnenden nun wieder auf dem Festareal waren, wurde diese Gelegenheit auch gleich genutzt, um doch noch nicht schlafen zu gehen.
Am Sonntag ging es im gemütlich weiter. Die einen leisteten wertvolle Helferschichten, anderen verfolgten die Wettkämpfe anderer Turnvereine und die meisten genossen das warme Wetter und ein kühles Getränk. Um 18:00 Uhr war es dann endlich so weit, die Rangverkündigung startete. Nach dem traditionellen Fahneneinmarsch, einer Rede vom Gesamtwettkampfleiter und der OK-Präsidentin und dem Turnerlied ging es ans Eingemachte. Wir hatten einiges zu bejubeln. Das Uffangbecki belohnte ihren starken Wettkampf mit den Regionalmeistertiteln in der Pendelstafette und Steinheben, genial! Die Aktiven taten es ihnen gleich, auch sie jubelten über den Titel in der Pendelstafette und Steinheben. So feierte der TV Turbenthal einen doppelten Doppelsieg, die Freude der Turbenthaler Turnerinnen und Turner war grenzenlos! Statt unsere Regionalmeistertitel auf dem Festbank zu feiern, hiess es wegen Unwetter erneute Evakuation in die Turnhalle. In welcher beispielsweise mit einem Frisbeespiel mehrerer Vereine die Zeit überbrückten. Diese Evakuierung dauerte ein wenig länger als in der Nacht, aber zum Glück konnte doch noch Entwarnung gegeben werden. Die Turbenthaler Turner und Turnerinnen konnten müde, aber stolz mit Bus und Zug nach Hause zurückkehren.
Die RMS war nicht das einzige turnerische Highlight im Juni. das eidgenössische Turnfest 2025 in Lausanne stand vor der Tür. Vom Donnerstag, 12. Juni bis Sonntag, 15. Juni standen die Einzelwettkämpfe auf dem Programm. Die Turnerinnen und Turner vom TV Turbenthal starteten in den Kategorien, Turnwettkampf, Sie+Er, 4-Kampf, 7-Kampf, 10-Kampf und sogar Gymnastik Paar und Einzel.
Bereits am Mittwochabend 11. Juni reiste ein kleines Detachement in die Westschweiz, um sich für den Wettkampf vom Donnerstag vorzubereiten. Ab Donnerstagmorgen war in der ganzen Stadt reger Betrieb, tausende Turner und Turnerinnen von jung bis alt strömten zu den Wettkampfstätten, mittendrin waren auch Mitglieder vom TV Turbenthal. Als erste war Samara Zatti in der Gymnastik Einzel ohne Handgeräte am Start, vor vielen Zuschauern zeigte sie ihr neues Programm mit Bravour und erhielt dafür die Note 9.17! Dann ging es im Stade Olympique weiter, fünf 10-Kämpfer starteten mit dem 100m Lauf in ihren zweitägigen Wettkampf. Im Verlauf des Tages absolvierten sie noch den Weitsprung, Kugelstossen, Hochsprung und der 400m Lauf. Am Nachmittag waren Neela Hänssler und Natalie Bölsterli in der Gymnastik Paar in der Beaulieu-Halle im Einsatz. Auch sie präsentierten ein neu einstudiertes Programm und wussten trotz kleinen Fehlern zu überzeugen, sie erhielten die Note 8.38. Der erste Tag dauerte schon lange an, als noch zwei 4-Kämpferinnen in ihren Wettkampf starteten. Céline Mötteli und Ramona Rüeger absolvierten innert vier Stunden die Disziplinen 100m Lauf, Weitsprung, Kugelstossen und der krönende 800m Lauf zum Abschluss. Dann war der erste Tag am diesjährigen eidgenössischen Turnfest Vergangenheit, für die Mehrkämpfer ging es nach einem Nachtessen ins Hotel, um sich für den zweiten Tag zu erholen. Die anderen gingen zum Zeltplatz, wo fleissige Turbenthaler und Wilemer das grosse Festzelt aufgestellt hatten, und liessen den Tag beim Festgelände ausklingen.
Tag 2 startete schon früh für die 10-Kämpfer, bereits um 06:30 verliessen die ihr Hotel Richtung Stade Olympique. Nach dem Einwärmen stand ihnen der 100m Hürdenlauf bevor, welchen sie mit Bravour absolvierten. Bis zum Mittag absolvierten sie noch den Speerwurf und den Diskuswurf, bevor eine längere Pause anstand. Neben den vier verbliebenen 10-Kämpfern waren heute noch neun Aktive Turner und Turnerinnen und drei Turner vom Uffangbecki im Turnwettkampf. Im Turnwettkampf werden drei Disziplinen aus verschiedenen Sparten wie z.B. Leichtathletik, Geräteturnen, Nationalturnen absolviert. Disziplin für Disziplin absolvierten sie und wurden nicht selten mit sehr hohen Noten belohnt. Ebenfalls sehr erfreulich war, dass vier junge Turnerinnen zum ersten Mal an einem Turnfest am Start waren. Der Abschluss gehörte wieder den 10-Kämpfern die noch Stabhochsprung und der 1500m Lauf vor sich hatten. Sie lieferten den Zuschauern eine kleine Flugshow und erreichten alle neue Bestleistungen. Nur noch dreidreiviertel Bahnrunden trennte sie vom Ziel, diese absolvierten sie unter grossem Applaus der Zuschauern und beendeten ihren Wettkampf. Auch am Freitagabend wurden noch einige Stunden auf dem Festgelände verbracht, und die erbrachten Leistungen gefeiert.
Am Samstag war der Fokus nur noch auf Leichtathletik, im Sie+Er sowie im 7-Kampf. Am Mittag starteten zwei Paare im Sie+Er mit Turbenthaler Beteiligung, Jarno Hänssler war mit Elisa Scrivano (TV/DR Rikon) und Fabienne Mötteli mit Roli Zuber (TV Ossingen). Gemeinsam absolvierten sie ihren 6-Kampf, bestehend auf dem 100m lauf, Kugelstossen, Weitsprung, Hochsprung, Speerwurf sowie die abschliessende 2000m Stafette. Gleichzeitig waren noch Céline Mötteli, Zoe Widmer und Joelle Rüegg im olympischen 7-Kampf im Einsatz. Ihr erster Wettkampftag bestand aus den Disziplinen 100m Hürdenlauf, Kugelstossen, Hochsprung und dem 200m Lauf. Danach hatten sich alle eine Stärkung und Erholung verdient. Die heissen Temperaturen und die pralle Sonne waren eine Herausforderung für alle Athleten. Die Wartezeiten wurden stets im Schatten verbracht und alle mussten genug Flüssigkeit zu sich nehmen, um fit zu bleiben. Auch am Samstag waren einige Turbenthaler und Turbenthalerinnen auf dem Festgelände anzutreffen. Nur die 7-Kämpferinnen suchten gleich den wohlverdienten Schlaf, denn sie hatten noch einen strengen zweiten Wettkampftag vor sich.
Die ersten drei Wettkampftage waren bereits vorbei, vom Einzelwochenende blieb nur noch der Sonntag. Bereits 22 Turnerinnen und Turner haben ihren Einzelwettkampf beendet, fehlen noch drei. Diese drei 7-Kämpferinnen hatten ihre letzten Einsätze am Sonntagnachmittag, bei erneut sehr warmen und sonnigen Bedingungen. Sie starteten mit dem Weisprung, gingen zum Speerwurf und beendeten ihren Wettkampf mit dem 800m Lauf. Grosse Erleichterung und grosse Freude prägte die Stimmung im Olympiastadion von Lausanne. Doch die Zeit am Sonntagnachmittag war bereits fortgeschritten, darum machten sich die verbliebenen Turbenthaler Turnerinnen und Turner auf den Heimweg. Im Speisewagen der SBB verköstigten sie sich noch mit einem Teller Ghackets mit Hörnli und einer Panna Cotta zum Dessert.
Die Einzelwettkämpfe am diesjährigen eidgenössischen Turnfest in Lausanne sind bereits wieder vorbei. Die 25 Turner und Turnerinnen haben viel Zeit und Mühe in die Vorbereitung ihres Wettkampfs investiert und belohnten sich mit starken Leistungen am Wettkampf. Herzliche Gratulation allen gestarteten für ihre Leistungen! Fünf Turnerinnen und Turner verdienten sich eine Auszeichnung mit ihren starken Leistungen. Jens Bölsterli im 10-Kampf, Céline Mötteli im 7-Kampf und Fabienne Mötteli, Dario Bosshard und Jan Kasser im Turnwettkampf durften eine Medaille oder einen Lorbeerkranz entgegennehmen!
Nach einem erfolgreichen, heissen und erinnerungswürdigen Einzelwochenende am Eidgenössischen Turnfest 2025 in Lausanne (ETF) standen eine Woche später die Vereinswettkämpfe auf dem Programm. Nur alle sechs Jahre findet dieser Grossanlass statt, dementsprechend gross war die Vorfreude.
Dann war dieser besagte Tag da, bereits vor 6 Uhr ging die Fachtest Gruppe der Aktiven mit einigen Fans auf den Zug Richtung Lausanne. Die lange Zugfahrt liess Vorfreude für den kommenden Wettkampf auskommen. In Lausanne ging es nach Dorigny, wo alle Fachtestanlagen aufgebaut waren. Nach dem Einwärmen und letzten Vorbereitungen starteten sieben Turnerinnen und Turner mit dem Fachtest Unihockey in den 1-teiligen Wettkampf. Trotz grossen Erfolgen in den letzten Jahren waren die Erwartungen in diesem Jahr tiefer, trotzdem wollten sich die Wettkämpfer im Vergleich zur RMS steigern. Das gelang ihnen zweifellos, mit der Note 9.10 erreichten sie den 10. Rang von 67 teilnehmenden Vereinen. Inzwischen waren auch die restlichen Aktiven im Zug und unterwegs ans ETF. Auf dem Zeltplatz angekommen, bereiteten sich alle auf den langen Wettkampf bei sonnigem und heissem Wetter vor. Nach einer kurzen Ansprache von Oberturnerin und Oberturner ging es getrennt zu den ersten zwei Disziplinen Schleuderball und Weitsprung. Nach einem ausgiebigen Einwärmen starteten die Aktiven in den 3-teiligen Vereinswettkampf. Im Schleuderball erreichten sie mit guten Weiten die Note 8.49, im Weitsprung blieben sie mit der Note 8.10 etwas unter den Erwartungen. Im zweiten Wettkampfteil starteten sie in der Pendelstafette und im Steinheben. In der Pendelstafette rannten sie schnell und blieben dabei ohne Übergabefehler, die Note 8.96 war der verdiente Lohn für die vielen Trainingsstunden. Auch im Steinheben wussten die Aktiven zu überzeugen, mit viel Ausdauer und Kraft holten sie sich die Note 9.02. Als sie zum letzten Wettkampfteil, mit den Disziplinen 800m Lauf, Kugelstossen und der Gerätekombination, antraten, senkte sich die Sonne bereits. Die 800m Läufer holten noch einmal alles aus sich heraus und absolvierten die zwei Bahnrunden in einem zügigen Tempo, es resultierte die Note 7.21. Die Kugelstösser und Kugelstösserinnen konnten die ansprechenden Leistungen von der RMS bestätigen, Note 7.75. Der Abschluss bildete die GK mit ihrem neuen Programm. Sie zeigten eine souveräne Vorstellung und schlossen einen soliden Wettkampf mit der tollen Note 8.79 ab. Nach dem Wettkampf trafen sich alle wieder und haben auf einen gelungenen Wettkampf angestossen. Mit der Schlussnote von 25.43 belegten sie den 109. Rang von 154 Vereinen in der 1. Division. Danach hatten sich alle einen Teller Ghackets mit Hörnli zur Stärkung verdient, bevor sich die meisten eine Abkühlung im Lac Léman gönnten. Den Abend liessen sie bei guter Gesellschaft und einem kühlen Getränk auf dem Festgelände ausklingen.
Der Freitagmorgen startete für die Aktiven wie gehabt mit einem ausgiebigen Turnerzmorge auf dem Zeltplatz. Unterdessen war bereits das Uffangbecki in Lausanne angekommen, sie gingen bereits um 04:53 Uhr in Turbenthal auf den Zug. Sie bereiteten sich in Dorigny auf ihren ersten Einsatz in der Disziplin Fachtest Allround im 1-teiligen Wettkampf vor. Trotz der frühen und langen Anreise zeigten sie keine Anlaufschwierigkeiten und gaben Vollgas im Fachtest. Mit der Note 9.63 konnten sie sich gegenüber der RMS erheblich steigern. Nach einer kurzen Pause auf dem Zeltplatz ging es weiter zum Schleuderball, der ersten Disziplin vom 3-teiligen Vereinswettkampf. Sie konnten den Schwung vom Fachtest mitnehmen und in weite Würfe ummünzen. Die Note 9.63 war der Lohn für einen starken Auftakt und machte Lust auf mehr. Im zweiten Wettkampfteil stand die Pendelstafette auf der Reihe, traditionell eine starke Disziplin vom Uffangbecki. Ihnen gelang ein schneller Lauf ohne Wechselfehler, die Note 9.43 bestätigte dies. Im letzten Wettkampfteil waren sie im Steinheben im Einsatz, die Sonne knallte vom Himmel und zehrte an den Kräften. Das letzte Mal mobilisierten sie ihre Kräfte und hoben die Steine ein ums andere Mal in die Höhe. Nur ein einzelnes kleines Malheur trübte die sonst starke Leistung im Steinheben. Mit der Note 9.44 schlossen sie einen starken Wettkampf ab. Die Gesamtnote von 28.50 ist ein ausgezeichneter Wert und katapultierte das Uffangbecki weit nach vorne in der Rangliste, Rang 45 von 279 Vereinen, starke Leistung! Nach einem Gruppenfoto suchten alle eine Abkühlung mit einem kühlen Getränk und einem Schwumm im See. Erneut war das Festgelände der Hot-Spot für den Rest des Tages.
Der Rest vom Wochenende verbrachten die Turnerinnen und Turner auf dem Zeltplatz, dem Festgelände, auf den Wettkampfplätzen oder an einem schattigen Örtchen. Am Samstagabend genossen 4 Turner die Gymagine Turnshow. Darunter auch die Leiterin des Uffangbecki. Beim Verlassen des Stadions erhielt sie eine SMS der Wettkampfleitung, dass sie am Sonntagmorgen zur offiziellen Zeremonie kommen solle, da sie im 1-teiligen Vereinswettkampf, Fachtest Allround, den dritten Rang belegt hätten. Sie wurde sehr nervös, konnte es kaum glauben und bereitete den Fähnrich auf seine Aufgabe vor, mit ihr die Medaille zum 3. Rang abzuholen. Die Rangliste wurde angeschaut, um sich nochmals vom zu überzeugen. Doch Moment, dort stand nicht der 3. Rang. Dort stand der 5. Rang. Die Leiterin war verwirrt, und versuchte den Absender der positiven Nachricht zu erreichen. Ohne Erfolg. Was war denn nun gültig? Man entschied, sich an der Rangliste zu orientieren, und nicht zur Zeremonie zu erscheinen.
Am Sonntagmorgen ging es langsam, aber sicher nach Hause. Das grosse Festzelt wurde gemeinsam abgebaut und verladen, und die Taschen gepackt. Man versuchte noch auf dem Festareal das Depot zurückzuerhalten von den Harassen und Flaschen, welche noch im Zelt waren. Leider ohne Erfolg, die 300.- Franken wurden nicht zurückerstattet. Kurz vor 13 Uhr gingen sie auf den Zug und kamen um 16:36 Uhr in Turbenthal an. Auf die Turnerinnen und Turner vom TV Turbenthal wartete ein grosser Empfang mit zahlreichen Vereinsdelegationen, Turnerkollegen, Freunden, Verwandten und Bekannten. Nach dem Fahnengruss ging es mit der Feuerwehr-Eskorte über die Hauptstrasse ins Gmeiwerch. Nach dem Turnerlied, einigen Reden und einer kleinen Rangverkündigung gab es Speis und Trank für alle Anwesenden. Bei guter Gesellschaft und guten Gesprächen wurden Erlebnisse und Eindrücke geteilt.
Juli: Am Wochenende vom 5. und 6. Juli nahm die Geräteriege an den kantonalen Geräteturnerinnentage in Rafz teil. Kurz vor den Sommerferien merkte man zwar, dass alle schon etwas müde waren, doch unsere Turnerinnen rissen sich noch einmal zusammen und zeigte an allen vier Geräten – Boden, Sprung, Reck und Ring – tolle Leistungen. Im K2 konnten wir uns über eine verdiente Auszeichnung freuen, und im K3 erkämpften wir gleich zwei weitere Auszeichnungen. An den Geräte konnten die Kinder zeigen, was sie im Training fleissig üben, und konnten so tolle Übungen turnen. Mit diesen Erfolgen im Gepäck gehen wir motiviert in die nächsten Wettkämpfe der Saison.
Beim Saisonabschluss vor den Sommerferien durften wieder alle Jugendriegen zusammen in den beiden Hallen spielen oder an verschiedenen Geräten Turnen. Viele Kinder trotzten dem etwas garstigen Wetter und spielten bei regnerischen Verhältnissen Street-Unihockey oder vergnügten sich bei einer Wasserschlacht.
Den sportlichen Abschluss der grossen Geräteriege bildete ein abwechslungsreiches Abschlusstraining im Skillspark. Dort wurden Saltos, Flic-Flacs und zahlreiche weitere spektakuläre Elemente geübt.
August: Am letzten Wochenende der Sommerferien feierte Turbenthal sein 1200 Jahr Jubiläum im Gmeiwerch, dabei durfte der TV nicht fehlen. Gemeinsam mit dem Reitverein führten wir eine Lounge auf der Galerie und eine Bar in unserem Festzelt. Die Jugendsektion und die Aktiven lockerten den Festakt mit ihren turnerischen Einlagen auf. Das breite Publikum der 3tägigen Festivitäten wurden zusätzlich genutzt. Der Turnverein organisierte für die Jugend «Dä schnällscht Turbethaler» ausnahmsweise im August direkt im Gmeiwerch. Zahlreiche Kinder aus den Jugendriegen sowie dem gesamten Dorf durften unter grossem Applaus der zahlreichen Zuschauer um eine Medaille kämpfen.
Mit der Reithalle bestens vertraut, nutzte der Vorstand die Lokalitäten am 24.August, um den zahlreichen Helferinnen und Helfern der RMS 2024 zu danken. Über ein Jahr war vergangen seit unserer RMS. Wir konnten auf einen erfolgreichen Anlass zurückschauen. Dieser hätte ohne die vielen helfenden Hände nie durchgeführt werden können. Um 12:00 trafen sich ca 150 Personen im Gmeiwerch und wurden von der Präsidentin Karin Käser begrüsst. Anschliessend gab es verschiedene Essensstände wo sich alle nach Lust und Laune verpflegen konnten. Es gab Pizzas, Momos, Raclette sowie Waffeln und Glace zum Dessert. Für die Kinder wartete auf dem Parkplatz eine Hüpfburg und sorgte grossen Spass. Es blieb viel Zeit um in Erinnerungen an die RMS zu schwelgen. Auch ein kleines Pub Quiz wurde organisiert, mit vielen Fragen rund um den Turnverein und die RMS. Die Zeit verging wie im Flug, und um 18:00 Uhr war das Helferfest auch schon wieder vorbei.
Die motivierten Turnerinnen starteten Ende August noch an den Dreikampfmeisterschaften und merkten wie Ende Saison und nach den Ferien langsam die Luft etwas draussen ist. Dennoch zeigten sie solide Leistungen und absolvierten einen tollen Wettkampf.
Zwölf Turnerinnen und Turner des TV Turbenthal nahmen am Wyländer in Seuzach teil. Der traditionsreiche Mehrkampf umfasst Disziplinen aus der Leichtathletik und dem Geräteturnen und fordert von den Teilnehmenden Vielseitigkeit und Ausdauer.
Die Frauen starteten am Morgen in den Wettkampf, die Männer am Nachmittag. Auf dem Programm standen unter anderem Boden, Barren, Kugelstossen, Weitsprung, Gymnastik, Steinheben und Hochsprung. Von Beginn an war die Motivation hoch, und die alle zeigten starke Leistungen in allen Bereichen. Wir konnten einige neue Bestleistungen erkämpfen und waren mit dem Wettkampf sehr zufrieden. Das Resultat konnte sich dann sehen lassen: Mit elf Auszeichnungen bei zwölf Startenden konnten wir einige Male jubeln. Besonders erfreulich waren die zwei ersten Plätze sowie ein dritter Platz, die für zusätzliche Stimmung sorgten. Bei der Rangverkündigung war die Freude entsprechend gross. Gemeinsam wurde der erfolgreiche Tag anschliessend gemütlich gefeiert.
Am letzten Augustwochenende gingen die Mädchen und Jungs am selben Wochenende aber separat auf Reisen. Die Mädchen erforschten zuerst die Kristallhöhle Kobelwald und übernachteten dann im Stroh auf dem Bauernhof Steigmatt. Hier gab es aber auch sonst noch sehr viel zu entdecken, wie die vielen Tiere inkl. Känguru und das Dreh-Karusell. Am zweiten Tag führte uns die Reise nach Herisau in den Appenzellerpark wo es viel zu klettern gab. Zur Belohnung gab es dann leckeren Zmittag und mindestens eine Rutschbahnfahrt. So reiste die zufriedene und glückliche Gruppe wieder nachhause.
Die Jungs fuhren um 7 Uhr 30 vom Bahnhof Turbenthal richtig Melchsee-Frutt ab und kamen bald im Sportcamp Melchtal an. Wo wir zuerst unsere Betten beziehen mussten. Nach einer Anschliessender Wanderung um den Melchsee gab es leckere Rösti mit Geschnetzeltem zum Abendessen. Am Abend hatten die Kinder ein spannendes Programm mit Dart, Blasrohr und Fussball spielen in verschiedenen Gruppen. Am Sonntag begann der Tag mit Frühstück und putzen unserer Unterkunft. Danach ging es in den Seilpark Stöckalp, wo die Kinder verschiedene Kletterrouten meisterten. Zum Mittagessen gab es feine Würste vom Grill. Um 18 Uhr 6 kamen wir glücklich und zufrieden in Turbenthal an.
September: Den letzten Wettkampf bestritten die Jugi und Mädchenriege am TSST der Jugend am 6.September auf dem Deutweg in Winterthur. Ein wunderbarer Gruppenwettkampf wo unsere 46 startenden Mädchen und Jungs in den Disziplinen Seilspringen, Pendelstafette, Hindernislauf, Ballwurf und der Schwedenstafette Ihr Bestes gaben und bei den Mädchen 1 Auszeichnung und bei den Jungs 2 Auszeichnungen im Seilziehen und 1 Auszeichnung beim Hindernislauf herausholten.
Tags drauf starteten auch die Aktiven am TSST. Dieses Jahr waren nebst den Turnerinnen sogar wieder einmal ein Männerteam vertreten! Am Morgen galt es sich in den verschiedenen LA Disziplinen zu messen, gefolgt vom Highlight des Tages: den Stafetten. Die beherzten Turnenden gaben alles und konnten einige gute Leistungen erzielen. So konnten wieder einige Lebensmittelsäcke mit nach Hause gebracht werden, welche in einem Apero nach dem Training verspeist werden konnte.
Am selben Wochenende fanden in Hinwil die diesjährigen kantonalen Gerätemeisterschaften in den Kategorien K1-4 statt. Der TV Turbenthal war mit insgesamt zwölft Turnerinnen und Turner vertreten. In den Spitzenrängen waren leider keine Turnerinnen und Turner von Turbenthal zu finden, dennoch turnten sie tolle Übungen und erreichten die meisten Ziele, die sie sich gesetzt haben. Immerhin gab es eine Auszeichnung, Lynn Strasser sicherte sich den 30. Rang von 236 Turnerinnen in der Kategorie K3!
Im September gab es kein freies Turnerwochenende. Bereits am Samstag darauf bestritten ein paar Turner den Plauschwettkampf anlässlich des 150jährigen Bestehens des TV Wülflingen.
Am Sonntag fand das traditionelle Schlussturnen statt. nach einer kurzen Begrüssung und einem Einturnen, um die Muskeln aufzuwärmen, wurden die Kinder und Leiter in acht Gruppen eingeteilt. Während dem Morgenprogramm durchliefen die Gruppen 8 Posten. Egal ob beim «Gangnam Style» tanzen, beim Flossenweitsprung oder an einem anspruchsvollen Parcours, es wurde wieder einmal die Teamfähigkeit und die Freude am Miteinander sein unter Beweis gestellt. Die Stimmung war, trotz des sehr kühlen und nassen Wetters, fantastisch. Nach dem anspruchsvollen Morgenprogramm gab es dann um ca. 11:30 Uhr eine Zmittags-Pause. Die Fleischliebhaber wurden, von der Festwirtschaft, mit Würsten und Steaks gegrillt und die Vegetarier durften sich über feinen Grillkäse freuen. Nach und nach trafen dann auch immer mehr Eltern ein, die noch einen Salat oder ein Dessert mitbrachten, um das Buffet komplett zu machen. Und als dann die Sonne noch hervorkam wurde die Stimmung noch ein Bisschen besser.
Da der «Schnällst Turbethaler» dieses Jahr bereits am 1200 Jahre Jubiläum von Turbenthal stattgefunden hat, startete kurz nach 13:00 Uhr dann auch schon das Nachmittagsprogramm. Diese Jahre konnten zum ersten Mal seit längerer Zeit auch die Eltern wieder einmal an den Spasswettkämpfen teilnehmen. Die Gruppen durften selbst zusammengestellt und durchmischt werden. Sie konnten selbständig von Posten zu Posten gehen und die acht verschiedenen kreativen und vielseitigen Aufgaben ausprobieren. Unteranderem konnte man bei der Schoggischleuder etwas zu naschen gewinnen, bei den Wasserspielen seine Zielfähigkeiten unter Beweis stellen oder bei einem Rennen mit «Mega Hosen» punkten. Die Eltern und Aktiv-Turnen feuerten die Gruppen an oder nahmen selbst an den Spielen teil. Nachdem dann Kinder, Familie und Freunde die Nachmittagsspiele beendet hatten, wurde es auch schon wieder Zeit für die Rangverkündigung. Die Resultate standen fest, der Gabentisch war fertig aufgebaut und die Kinder waren alle schon nervös. Die ersten drei Gruppen vom Morgen bekamen vom OK-Team einen Geschenkekorb überreicht und für das Nachmittagsprogramm durften sich jeweils die Sieger eines einzelnen Postens, etwas vom Gabentisch auswählen. Zum Schluss bekamen alle Teilnehmer/innen das obligatorische «Kreuzli» für ihren Turnbändel.
Am Samstag, 20. September hiess es zum zweiten Mal in diesem Jahr Papiersammeln. Da seit einigen Jahren die Zeitungen auch im Werkhof abgegeben werden können, fallen nicht mehr so viele Bündel an, wie früher. So war man mit dem Sammeln der Zeitungen im ganzen Gemeindegebiet schnell fertig und konnte nach getaner Arbeit ein leckeres Mittagessen im Schnurrberg geniessen.
Eine Woche später unterstützten die Männer des Turnverein die Männerriege am Tösstaler Männerspieltag.
Die Frauen gingen in der Zwischenzeit auf ihre Turnfahrt. Ohne zu wissen, wo es hingeht, stiegen sie am Samstagmorgen in den Zug Richtung Winterthur. Mit riesiger Vorfreude stiegen sie in den nächsten Zug, der mit Luzern beschriftet war, da wusste man die ungefähre Richtung schon. In Luzern angekommen regnete es in Strömen, schon im Zug wurde diskutiert, was sie machen werden. Die meisten tippten auf Wandern, da sie die Kleidung dazu anziehen sollten. Nach einer kurzen Busfahrt bestätige sich dieser Verdacht und es hiess Regenjacke an und los. Sie liefen durch den Wald und über Wiesen, es wurden immer wieder kleine Pausen gemacht, die aber schnell unterbrochen wurden vor lauter Kälte. Nach ca. 2.5 Stunden sind sie in der Fräkmüntegg ihrem Ziel angekommen, völlig durchnässt fingen sie an unter Dach ein Feuer zu machen um Mittag zu essen. Jeder hatte eine Wurst dabei und brätelte sie, nach einer Weile zeigte sich sogar die Sonne, man sah sogar auf den Gipfel vom Pilatus. Die einen aus der Gruppe brauchten noch einen Adrenalin Schub und gingen auf Dragon Glider. Anschliessend nahm die ganze Gruppe die Gondel nach unten, dort angekommen fing das Rätsel über den Schlafplatz an. Die Leitung blieb stur und hatte nichts verraten. Als sie bei der Jugendherberge am Rotsee bei Luzern angekommen sind, freuten sich alle auf eine warme Dusche und auf das Nachtessen. Es gab Spaghetti Bolognese und zum Dessert ein Glace das alle zusammen im Aufenthaltsraum assen. Anschliessend fingen sie an mit verschiedenen Spielen. Nach viel lustigen Spielen und Gelächter ging jeder in sein Zimmer.
Am nächsten Morgen durften sie das Buffet von der Jugi geniessen, frisch gestärkt ging es weiter. Am Bahnhof Luzern wurde dann verkündet, dass wir drei Gruppen machen sollten und es einen Foxtrail gebe. Der Fuchs jagte sie durch ganz Luzern, so sahen sie verschieden Sachen wie z.B. das Verkehrshaus. Nachdem sie den Fuchs nicht gefangen haben ihm aber nah aufgelauert sind trafen sie sich alle wieder. Bevor sie sich auf den Rückweg machten, gingen sie hungrig in eine Pizzeria und stärkten sich. Mit dem Zug ging es zurück auf Turbenthal wo alle Glücklich nach Hause gingen nach einem richtig schönen Wochenende.
Oktober: Nachdem die Frauen vor einer Woche auf Turnfahrt waren, waren am Wochenende vom 4. und 5. Oktober 2025 die Männer unterwegs. Um 09:00 Uhr trafen sie sich im Breiti, um mit einem kleinen Bus nach Stuttgart zu reisen. Das Ziel war der beliebte Cannstatter Wasen, doch zuerst checkten sie um ca. 12 Uhr im Hotel ein. Als sich alle in Schale geworfen haben, ging es zum grossen Wasen. Die Vielfältigkeit der Stände war gross und die Auswahl noch grösser, in den folgenden Stunden konnten sich alle selbstständig vergnügen. Am Abend ging es noch in ein Zelt, mit Nachtessen und guter Unterhaltung inklusive, die Stimmung war top und die Männer genossen den Abend in vollen Zügen.
Am nächsten Morgen genossen sie ein feines Frühstück im Hotel, bevor sie ausgecheckt hatten und sich mit der U-Bahn in die Innenstadt begeben hatten. Dort gab es bereits die nächste Mahlzeit, bevor ein weiteres Highlight auf dem Programm stand: Eine zweistündige Partie Laser-Tag! Nach diesen zwei anstrengenden, aber spassigen Stunden, stand bereits die Heimreise auf dem Programm. Eine rund dreistündige Autofahrt nach Turbenthal später und alle waren wieder zuhause, müde aber voller toller Erinnerungen an eine gelungene Turnfahrt.
November: Der November stand ganz im Zeichen des letzten Highlights, der Abendunterhaltung. Unter dem Motto «En Spital für Turbenthal» wurde mit viel Elan und Begeisterung sowohl bei den Kleinen als auch bei den Grossen intensiv geprobt. Die kleine Geräteriege liess als „Sekretariat“ die Schreibmaschinen wieder aufleben, während die grosse Geräteriege mit dem Thema „Tierspital“ eine wilde Tiermeute befreite. Die Turner kreierten eine Nummer zum Thema Konkurs und schwangen auf Gymnastikbällen als Abrissbirne über die Bühne, die Turnerinnen brachten mit ihren Tanzschritten als streikende Ärztinnen die Bühne zum Glühen und die gemischte Nummer fegte als Putzpersonal mit blauem Overall und gelben Handschuhen das Publikum von den Stühlen. Im ELKI wurden in Gebärsaal Babys am Fliessband geboren. Das Kitu bespasste die Kranken als Spitalclowns, die kleine Mädchenriege zeigten die neue Sportart Hobbyhorsing und die kleine mit der grossen Jugi flogen mit dem Rega Helikopter die Verletzten in den Spital. Die mittlere und grosse Mädchenriege zeigte ein ihr Können als Chirurgen. Die Jugendsektion zeigte ihre letzte Vorführung als geduldige Patienten im Wartezimmer. Das Uffangbecki führte vor, wie Globulis zu potenzieren sind, um am besten zu wirken. Die vielen Nummern wurden vom Sketchteam hervorragend in die Geschichte eingebettet. Zum Schluss zeigte sich, dass ein Spital in Turbenthal nicht tragbar ist, und die Grosshalle besser als Eventhalle genutzt werden sollte. Die eisigen Temperaturen verlangten von den Grilleuren einiges ab. So mussten sie bei windigen -10Grad auf der Rampe hinter der Grosshalle Burger grillieren und Pommes frittieren. Kein einfaches Unterfangen. Sogar das Bier sei eingefroren. Trotzdem konnten die vielen hungrigen Bäuche gefüllt werden. Die Dekoration war erneut unübertroffen schön und ausgefallen. Die Tombola erfreute manchen Gewinner mit auserlesenen, grosszügigen Preisen. Ganz einfach, es war ein rundum gelungener Anlass.
Dezember: Mit allen Jugendriegen zusammen wurde Anfang Dezember auch wieder der Samichlaus gesucht. Im Wald am grossen Feuer und mit einem feinen Punsch verwöhnt, hat der Samichlaus uns dann auch gefunden. Nachdem dieser aus dem grossen Buch Gutes und zu Verbesserndes erzählt hat und doch einige Kinder ein Sprüchli aufgesagt hatten, gab es für die Kinder und Leiter ein Samichlaussäckli.
Auch dieses Jahr am Freitag, 13. Dezember 2024 war der TV Turbenthal am Start. Sechs junge, motivierte Turnerinnen fanden den Weg nach Neftenbach, aufgeteilt in zwei Dreierteams gingen sie an den Start. Nach einem ausgiebigen Aufwärmen, Dehnen und Einturnen, ging es pünktlich um 19:30 Uhr los mit dem Einmarsch der Turnerinnen und Turner unter grossem Applaus aller Zuschauenden. Los ging es für die Turnerinnen vom TV Turbenthal am Boden, dort erturnten sie tolle Resultate und wurden mit guten Noten belohnt. Der Start in den Wettkampf war geglückt, weiter ging es am Stufenbarren. Auch am Stufenbarren überzeugten sie und turnten schön ausgeführte Übungen. Nach den ersten zwei Geräten gab es eine kurze Pause und die Zwischenergebnisse wurden ausgerechnet. Der Modus besagt, dass die Hälfte aller Teams den Sprung in die Hauptrunde schafft. Dort wird ein weiteres Gerät nach eigener Wahl geturnt, um sich für einen allfälligen Final zu qualifizieren. Erfreulicherweise schaffte ein Turbenthaler Team den Sprung in die Hauptrunde. Sie wählten den Sprung und präsentieren den Kamprichter ihre Flugkünste. Trotz tollen Sprüngen und guten Noten reichte es nicht für den Sprung in den Final, zu gross war die Konkurrenz. Während die besten Turnerinnen und Turner des Abends die Finalrunde absolvierten, blieb den sechs Turnerinnen Zeit sich mit einem feinen Schnitzelbrot zu verpflegen. Schlussendlich resultierte der 12. Schlussrang mit der Qualifikation für die Hauptrunde für das ein wenig ältere und erfahrenere Team. Für das Team mit drei sehr jungen Turnerinnen reichte es auf den 23. Rang, doch was sie mitnehmen können, sind viele Erfahrungen und Eindrücke.
Ein herzliches Dankeschön gilt allen Mitgliedern, Leitern, Kampf-und Wertungsrichtern sowie allen freiwilligen Helferinnen und Helfern, die den Turnverein Turbenthal auch in diesem Jahr unterstützt haben. Ohne ihr Engagement wäre ein so erfolgreiches Vereinsjahr nicht möglich gewesen.
